Einmal "Rake" und "zurück"
Mit dem englischen Wort "Rake" wird die Gebühr bezeichnet, die Poker Spielern berechnet wird, um online an Pokerspielen teilzunehmen. Generell kann es sich hierbei um einen Bereich zwischen 5 und 10 Prozent des Gesamteinsatzes handeln; stets ist es wichtig, hier die Einzelbestimmungen der Spielebetreiber zu überprüfen. "Rakeback" nun bezeichnet die Möglichkeit für Spieler, den "Rake", den ein Pokerbetreiber einnimmt, zurückzubekommen (zurück = "back") - eine Vergünstigung, die viele Interessenten und Teilnehmer findet. Ein Poker Spieler gerät somit in die Lage, 5 bis 35 Prozent aller (Turnier-)Gebühren und "Rake"-Einnahmen eines Pokerwebseitenanbieters selbst ausgezahlt zu bekommen. Eine Webseite, die mit einer hohen Spielerfrequenz versehen ist, kann hierbei natürlicherweise als entsprechend attraktiv ausgewiesen werden ("Highroller Rakeback"); die Gesamtmenge der Einnahmen ("Pott") für ein Spiel wird hier im Verhältnis zu den Gesamteinsätzen der Spieler aufgeteilt. Beispiel (für ein Cash-Game): Man nehme an, 100 Dollar werden als Gesamt-"Rake" eingezahlt (von Spieler A kommen 40 Dollar, von Spieler B 40 Dollar, von Spieler C 20 Dollar). Ein vereinbartes "Rakeback" von 5 Prozent nun schüttet für Spieler A und B jeweils 2 Dollar aus, für Spieler C 1 Dollar. Man stelle sich hier 20 Online Casino Spieler und mehr vor; auch diesen könnte eine 5-Prozent-Auszahlung hier gewährleistet werden � für den Online Casino Betreiber selbst ist ebenfalls ein Mindesteinbehalt von 5 Prozent der Gesamtsumme als Fixum vorgesehen. Erlerne die Poker Regeln im Internet.
"Rakeback" ist mehr
Jedoch, wie erwähnt, müsste hier präziser nicht nur von einem "Rake"-back gesprochen werden, sondern auch von einem "Fee"-back (dieses Wort wird jedoch nur in diesem Artikel zur Verdeutlichung verwendet): "Fee" ist das englische Wort für Gebühr und meint hier jene Teilnahmebeiträge, die bei Turnieren eingenommen werden; auch diese Gesamteinnahmen können prozentual anteilig an Spieler "zurück"gezahlt werden. Spieler können üblicherweise nicht bei ein- und derselben Poker-Webseite an "Rakeback" und gleichzeitig an Bonus-Angeboten teilnehmen: Dies stört jedoch "professionelle" Online-Pokerspieler nicht; im Gegenteil verleiht es ihnen die Sicherheit, bei häufigerer Spielteilnahme effektiv und zuverlässig ein "Rakeback" einbehalten zu können (unerheblich wie hoch oder wie oft sie dann auch tatsächlich gewinnen). Gegen diese Konvention verhalten sich zuweilen unbekanntere Pokerseiten-Betreiber, wenn diese Bonus-Angebote explizit für "Rakeback"-Spieler formulieren. Jedoch: "Kleinere" Anbieter verfügen über weniger Teilnehmerverkehr, was zu geringeren "Rakeback"-Ausschüttungen führt. Der Bekanntheitsgrad einer Pokerseite ist somit eine zuverlässige Verhältnisvariante bei der Frage, welche Anbieter die höchsten bzw. lohnendsten "Rakeback"-Ausschüttungen (die auch zuweilen anders genannt werden, siehe unten) auszahlen.
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Wozu der "Rake" noch gut sein kann
Manche Pokerseitenbetreiber vollziehen nun diese Ausschüttungen, ohne sie "Rakeback" zu nennen. Mehr noch: Sie schließen theoretisch (und in den AGB) aus, dass sie sich an diesen "Rakebacks" beteiligen. Tatsächlich jedoch bieten Anbieter genau dieser Art auffällig hohe Vergünstigungen an, die durch das Erwerben sogenannter "iPoints" "erspielt" werden können. Oder wiederum andere Anbieter realisieren ein "Rakeback", indem sie Spielern per E-Mail persönliche und auffällig attraktive Angebote zustellen (sollten diese möglicherweise sich nicht für eine längere Zeitperiode auf "ihrer" Poker-Webseite "haben blicken lassen"). Dies können ganz persönliche Bonus-Angebote sein, die bisherige Spiele-Aktivitäten des Adressaten zugrunde legen und ihm beispielsweise als Gegenleistung für weitere 12 Monate aktiver Spieletätigkeit entweder nahezu sämtliche "Rakes" oder "Gebühren" zu erlassen oder monatliche Bonus-Ausschüttungen im Tausenderbereich enthalten. Besuchen Sie unsere Seite mit dem großen Online Casino Test.
Wie macht man mit beim "Rakeback"?
Wie jedoch kann sich ein Spieler am "Rakeback" beteiligen? Neben den oben genannten Möglichkeiten der (a) direkten und ausdrücklichen Vereinbarung mit dem Pokerseiten-Anbieter und der
(b) anders bezeichneten Art der lohnenden Vergünstigung kann ein Pokerspieler auch
(c) mit dem "Affiliate" einer Poker-Webseite einen "Deal" abzuschließen (das heißt nichts anderes, als dass eine Person P eine Webseite besucht, dessen Betreiber B tatsächlich als Werbepartner ("Affiliate") eines Pokerseiten-Betreibers PB agiert. Auf Bs Webseite nun sind bestimmte Keywörter bzw. Überschriften mit einem direkten Weiterleitungslink zu PB versehen. Aktiviert nun P diesen Link, wird er nun über B zu PB weitergeleitet (und genau darüber erhält PB bereits Mitteilung, weil jeder B einen individualisierten Link als Werbemittel erhalten hat). Nimmt nun genau daraufhin P an einem Pokerspiel auf PBs Webseite teil, zahlt P an PB den üblichen "Rake". Diese Einnahmen nutzt nun PB dazu, an B eine Provision auszuschütten, die dieser wiederum an P prozentual weiterleitet.
(d) Die übliche Werbeprämie "Refer a Friend" wird ebenfalls der Gesamtmenge dieser Einzahlungen entnommen.
"Bonus" - oder was man "umsonst" dazubekommt
Beispiele für (b), nämlich für die Art und Weise eines Pokerseiten-Betreibers, "Rakebacks" tatsächlich als Bonuszahlung zu bezeichnen, können (in willkürlichen Beispielvariationen nun aufgezählt; auch der Dollar wird hier nur als Beispielwährung genannt) wie folgt aussehen: (1) Setzt ein Pokerspieler einen Einsatz bis zu einer Höhe von 100 Dollar, so werden ihm 25 Prozent dieses Betrages in seinen Spieleraccount hinzugefügt.
(2) Setzt ein Pokerspieler einen Einsatz bis zu einer Höhe von 150 Dollar, so werden ihm 30 Prozent dieses Betrages in seinen Spieleraccount hinzugefügt.
(3) Setzt ein Pokerspieler einen Einsatz bis zu einer Höhe von 50 bzw. 200 bzw. 250 bzw. 600 Dollar, wird ihm derselbe Betrag in seinen Spieleraccount hinzugefügt.
(4) Setzt ein Pokerspieler einen Einsatz bis zu einer Höhe von 500 Dollar, so werden ihm 150 Prozent dieses Betrages in seinen Spieleraccount hinzugefügt.
(5) Setzt ein Pokerspieler einen Einsatz bis zu einer Höhe von 2.000 Dollar, so werden ihm 200 Prozent dieses Betrages in seinen Spieleraccount hinzugefügt.
Während nun (1) und (2) Beispiele für wenig frequentierte Webseiten sind, handelt es sich bei (3) bis (5) um populäre Webseiten, die manchen Spielern quasi den Lebensunterhalt finanzieren.
"Rakeback" - weniger Kosten, mehr Sicherheit
Je häufiger Spieler an Online-Pokerspielen teilnehmen, desto geringere Eigenkosten entstehen ihnen faktisch (weil ihre Einsätze mit immer höheren "Rakebacks" verrechnet werden). Dies gilt umso mehr, desto häufiger Spieler sich über Werbepartner auf Poker Seiten umleiten lassen, dort entweder eine klar begrenzte Spielzeit (an Echtgeld-Tischen) verbleiben oder auch eine ebenso vorher definierte Anzahl an Frequent-Player-Punkten erhalten haben. Diese Regelungen (und andere) schützen vor Betrug: Einem Kriminellen wird es so unmöglich gemacht, sich unzählige Male von B an PB weiterleiten zu lassen, damit er sich unter unterschiedlichen Namen (und Spieleraccounts) bei PB anmeldet, nur um mehrere Male den Willkommens-Bonus zu erwerben. Dies funktioniert nur unter der Bedingung der aktiven Teilnahme � zusätzlich auch mit dem Prinzip, den Datensatz eines Spielers nur genau einer einzigen IP-Adresse zuzuordnen. Zu oft war es vorgekommen, dass man sich anmeldete, ohne tatsächlich spielen zu wollen und sich nur entsprechend die Bonuszahlungen "für neue Mitglieder" auszahlen ließ. Dies machte vor den derzeit bestehenden Regelungen auch das Geschäft der "Affiliates" zu einfach, die gegebenenfalls selbst als Poker Spieler auftraten und somit auf mehreren Ebenen den Tatbestand der mutwilligen Täuschung erfüllten.